Aschaffenburger Museumsnacht

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am alten Forstamt

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Bei den diesjährigen Aschaffenburger Kulturtagen gibt es wieder Comedy und Kabarett satt. Auf der Bühne am alten Forstamt, Webergasse sorgen Unsere Lieblinge, Matthias Brodowy  und Christopher Miltenberger für Stimmung. Weitere Informantionen folgen in Kürze.


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Bei den diesjährigen Aschaffenburger Kulturtagen gibt es wieder Comedy und Kabarett satt. Auf der Bühne am alten Forstamt, Webergasse sorgen Unsere Lieblinge, Matthias Brodowy  und Christopher Miltenberger für Stimmung.

Unsere Lieblinge:  Zwei Männer. Ein Kontrabass. Eine Trommel. Beide singen. Das ist alles. Und das reicht auch. Seit 25 Jahren sitzen Stefan Noelle und Alex Haas im Sandkasten der Musikgeschichte und spielen. Sie backen Kuchen mit Michael Jackson und bauen Burgen mit den Eagles. Sie bauen Brücken mit Daliah Lavi und manchmal ein Labyrinth mit allen zusammen. Mit nur zwei Werkzeugen formen sie feinste Ornamente, die mal nach Swing und mal nach 1001 Nacht klingen. Weil aber der Sand der Musik schnell zerfällt, bauen sie beim nächsten Mal alles wieder neu, ein bisschen anders, aber genau so schön. Und genau das macht Spaß.

Matthias Brodowy: Nachdem der Mensch über Jahrmillionen den aufrechten Gang erlernte, hat er in wenigen Jahren den Rückschritt vollzogen. Stets über sein Smartphone gebeugt, irrt er durch die Welt. Wozu denken, wenn ein Algorithmus viel besser für mich entscheiden kann? Wozu Freiheit, wenn mir im virtuellen Dasein viel mehr Fenster offen stehen? Zu allem hat der vercloudete Mensch eine schnelle Meinung und was im Internet steht, das wird schon wahr sein. Mit einem „Gefällt mir“ auf der Maus und der Verbal-Keule im Gepäck formt er locker flockig aus dem kategorischen Imperativ einen obligatorischen Konjunktiv. Alles geht, nichts muss. Daumen hoch, Daumen runter. Und schnell noch ein Selfie im Circus Maximus der kurzen Launen. Willkommen in der Gesellschaft mit beschränkter Haltung! Matthias Brodowy wurde von Hanns Dieter Hüsch mit dem Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“, später dann mit dem „Prix Pantheon“ und dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet. Mit seinem neunten Programm bietet er politisches Kabarett mit klarer Kante und musikalischer Note. Zugleich frönt der selbsternannte Vertreter für gehobenen Blödsinn (chief director for a high level bullshit) jedoch stets auch der literarisch verschnürten Albernheit und dem anarchischen Nonsens.

Christopher Miltenberger: Christopher Miltenberger´s  musikalisches Spektrum ist breit gefächert. Ob Klassik, freie Improvisation, Pop, Jazz oder orientalische Musik – die klangvolle Kunst ist gleichermaßen Liebe und Leidenschaft des deutsch-philippinischen Pianisten. Er ist Mitglied des bekannten orient-occident Ensembles „Sarband“ (u.a. Echo Gewinner), einem „Brückenbauer zwischen den Kulturen“. Das Aschaffenburger Publikum begeisterte er bereits auf den letzten Musemsnächten mit wunderbarer Musik und grandiosen, hochamüsanten Moderationen. Ein Spät-Nachmittag zum Träumen…